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Geraer Schach: Weihnachtsschach und 4. Spieltag

Streitbrüder beherrschen Langenberger Weihnachtsschach / Elstertal vergibt Sieg gegen Spitzenreiter

Beim diesjährigen traditionellen Langenberger Weihnachtsschnellwettbewerb (mit der Bedenkzeit 15 min je Spieler) erscheinen unter den 10 Teilnehmern mit Manfred Janisch, Andreas Schaudin, Birger Watzke, Jürgen Streit und Daniel Kottwitz auch mehrere bisherige Gewinner. Doch gibt es in diesem Jahr einen neuen Sieger. Der 60- jährige Michael Streit beherrscht das spielstarke Feld nach Belieben und bleibt als einziger Teilnehmer nicht besiegt. Mit 7 Siegen bei 2 Unentschieden erreicht er 8 Punkte in den 9 Spielen. Hiermit verweist er seinen Bruder Jürgen Streit sowie den Käpt'n des Langenberger Bezirksligateams Daniel Kottwitz mit je 6,5 Punkten deutlich auf die Plätze. Das Stechen um Platz zwei gewinnt Kottwitz knapp. Die drei Erstplatzierten erhalten schöne Pokale. Bei diesem Wettbewerb stand wie immer der Spaß und die weihnachtliche Stimmung für die meisten eindeutig im Vordergrund. Ein Dankeschön gilt wie stets dem Langenberger Ortsbürgermeister, der wieder sein Büro als Spielstätte für die Elstertaler zur Verfügung stellte.

Beim Spitzenspiel der Bezirksliga zwischen dem Vierten Elstertal Langenberg und Spitzenreiter SV Meuselwitz beherrscht der Gastgeber die Szenerie und sieht bereits wie der sichere Sieger aus. Erst nach reichlich 5 h Spielzeit dreht sich die Begegnung unerwartet. Mit teilweise deutlichen Materialvorteilen vergeben Birger Watzke am Spitzenbrett und Bernd Kertscher den Sieg sowie Andreas Schaudin sogar noch das Unentschieden. Hiermit stehen die Langenberger statt an der Tabellenspitze plötzlich mit leeren Händen da. Durch die 3,5:4,5- Niederlage rutscht Elstertal mit völlig ausgeglichen 4:4 Punkten und 16:16 Brettzählern auf den sechsten Platz ab. Der SV Meuselwitz aus dem kleinen Städtchen im Süden Leipzigs bleibt mit 7:1 Punkten und 17,5:14,5 Brettzählern bemerkenswerter Spitzenreiter. Hierfür gelingt dem SV Liebschwitz mit dem deutlichen 5,5:2,5 - Sieg gegen SV Breitenworbis der Sprung an die Tabellenspitze der Thüringenliga, wertvolle  Schützenhilfe hierfür leistet der ESV Gera mit dem 4:4 gegen den bisherigen Spitzenreiter TSG Apolda. Die Randgeraer führen mit 7:1 Punkten bei 19:13 Brettzählern die Tabelle an, ESV Gera liegt als Fünfter mit 5:3 Punkten und 17,5:14,5 Brettzählern weiterhin in Lauerstellung. Auch Bezirksliganeuling SV Liebschwitz II gelingt mit einem überlegenen 6:2 gegen Mitabstiegskonkurrent SC Altenburg der erste Sieg und liegt jetzt mit 3:5 Punkten und 16:16 Brettzählern auf Platz 8. Weiter punktloser Letzter bleibt VFL Gera II wie auch der VFL III in der Bezirksklasse nach der zweiten 0:8 - Pleite in Folge. Im deutlichen Gegensatz hierzu bleibt die erste Vertretung des VFL Gera mit dem 4:4 bei SK Weida  wie Liebschwitz weiter nicht besiegt und liegt mit 5:3 Punkten bei 16,5:15,5 Brettzählern an vierter Stelle der Landesklasse Ost. Der SC Rochade Zeulenroda führt sowohl die Bezirksliga als auch die Bezirksklasse jeweils mit 6:2 Punkten an.

Tags: Gera, Geraer Schach, Berichte

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