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Schachturniere zum Jubiläum von Ernst Heinemann

Sieger Peter Kastner und Rolf Hespers / VfL 1990 Gera III Kreisliga-Meister Gera/Altenburg

Ein Leben für das Schach – das trifft auch für den Jubilar Ernst Heinemann aus Weida zu. Als 16-Jähriger erlernte er erste Grundbegriffe, und bis heute ist er dem königlichen Spiel treu geblieben – als Aktiver, als geachteter Funktionär im Verein, im Kreis- und im Bezirksmaßstab, vor allem aber als engagierter und erfolgreicher Übungsleiter und Betreuer im Schüler- und Jugendbereich. Seine Verdienste wurden schon vor Jahren mit einem Eintrag in das Ehrenbuch der Stadt Weida gewürdigt.

 

Woche für Woche betreut er immer noch als AG-Leiter etwa 25 Kinder und Jugendliche der Grundschule Liebsdorf, der Regelschule „Max Greil“ und des Gymnasiums „Georg Samuel Dörffel“, die bei der erst kürzlich mit 76 Teilnehmern durchgeführten Bestenermittlung im Schulschach des Landkreises Greiz wieder erfolgreich waren. In der Wertungsklasse Gymnasien/Regelschulen (28 Starter) erkämpfte der Weidaer Gymnasiast Jeremy Ortlepp den Turniersieg. In der WK Grundschulen (48 Starter) wurde Mary-Jone Sauer (Liebsdorf) sehr gute Zweite. In der Schulwertung (jeweils fünf Spieler) erreichte das Dörffel-Gymnasium Platz drei. Die Grundschule Liebsdorf kam auf Rang zwei. Aus Anlass seines 80. Geburtstages ehrten mehr als 30 Schachfreunde ihren „Ernst“, und 18 von ihnen beteiligten sich an zwei kleinen Jubiläumsturnieren. Im Blitzschach-Wettbewerb mit zwölf Teilnehmern gewann nicht unerwartet der Ex-Weidaer Frank Hermannsdörfer (DWZ 2137 / heute SV 1861 Liebschwitz) mit 9,5 Punkten (+9=1-1) knapp vor seinem Ex-Weidaer Gemeinschaftskameraden Peter Kastner (DWZ 1963) mit 9,0 Punkten (+8=2-1). Gemeinsamer Dritter wurden der Ex-Weidaer Prof. Dr. Karl Döring (seit vielen Jahren nicht mehr aktiv spielend) und der heutige Abteilungsleiter Schach im TuS Osterburg 90 Weida, André Künzel (DWZ 1907), mit jeweils 8,0 Punkten. Auf Rang fünf platzierte sich Mario Heine (6,0 Pkt.) vor Robert Schumann (5,5), den beiden Nichtaktiven René Schubert (Gotha – frühere DWZ 1950) und Reinhard Pfeil (Münchenbernsdorf / je 4,5), André Steger (SV Eiche Reichenbrand) und André Schlierf (je 3,5) sowie Christian Koseck und Volkhard Lehmann (je 2,0). Sieger im Schnellschachturnier der Senioren wurde Rolf Hespers vor Bernd Urban (beide Weida).

Mit 23 Siegen und fünf Unentschieden bei nur zwei Niederlagen wurde VfL 1990 Gera III mit großem Vorsprung Meister in der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land. Am Ende hatten die Geraer mit 12:0 Mannschaftspunkten und 25,5 Brettpunkten 4,0 MP und 8,0 BP Vorsprung auf den Zweiten,  Meuselwitzer Schachverein 1921 II. In der Siegermannschaft spielten in der Brettreihenfolge Albrecht Beer (2,5 Punkte aus drei Partien), Bernd Kühnl (2,5/3), Eberhard Gernoth (4,0/5) und Team-Leiter Jürgen Pleyer (3,5/5) sowie als wechselnde Reservespieler Bernd Hase, Mario Seiler, Norbert Wilk, Andreas Gert und Nick Schulze (insgesamt 13,0 Punkte aus 14 Partien). VfL 1990 Gera III ist als Kreisliga-Erster qualifiziert für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Schach-Bezirksklasse Ost und trifft dabei am 4. und 5. Mai in Gera (Gaststätte „Grünspecht“ – Inhaber: Bernd Schmeißer) in einem Rundenturnier auf Kings Club Jena II (Kreisliga Jena/Saale-Holzland-Kreis) und SV Grün-Weiß Triptis (Kreisliga Saalfeld-Rudolstadt/Saale-Orla-Kreis) sowie den noch nicht feststehenden Vertreter der Kreisliga Greiz (Schachklub Greiz 1881 oder TSV Zeulenroda III). Erfolgreichste Geraer Kreisliga-Spieler in einer Rangliste entsprechend der Verbesserung ihrer Deutschen Wertungszahlen (DWZ-Zugewinn) waren Bernd Hase (VfL / + 50), der alle fünf Partien gewinnen konnte, Stephan Steckmann (ESV/ + 48), der am Spitzenbrett seine vier Partien remisierte, Peter Herzig (Vfl / + 31) und Andreas Gert (VfL / + 24). Von den eingesetzten Schülern – bei ihnen gilt ein höherer Korrekturfaktor – hatten Elias Weidhaas (ESV / + 150) und Nick Herrmann (VfL / + 137) den höchsten DWZ-Zugewinn.

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