Schach-Notizen: Auftaktspiel Liebschwitz – Eisenbahner-Sportverein

Interessante Partien sind garantiert / Sechs ESV-Spieler beim 23. Apoldaer „VR-Bank-Open“

Am 7. September beginnen im Thüringer Schachbund (ThSB), im Schach-Bezirk Ost (SBO) und in der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land (SKL) die Punktkämpfe um die Mannschaftsmeisterschaften der neuen Saison 2014/15. Dabei ist der Schach-Kreis Gera wieder mit acht Teams in den höheren Spielklassen vertreten. In der Kreisliga starten drei Geraer Mannschaften.

In der Thüringenliga (THL) als der höchsten Spielklasse im Thüringer Schachbund kommt es gleich in der Startrunde zum Geraer Derby zwischen dem als Absteiger aus der Schach-Oberliga Ost favorisierten SV 1861 Liebschwitz und dem aus der Landesklasse aufgestiegenen Eisenbahner-Sportverein. Sollten in diesem „Prestigeduell“ beide Vereine ihre Bestbesetzungen aufbieten können, wären folgende interessante Begegnungen zu erwarten: Brett 1 Frank Hermannsdörfer (DWZ 2158) – Tim Hoffmann (DWZ 1971), 2 Andreas Zeidler (2177) – Steffen Puschendorf (2031), 3 Frank Gerhardt (2008) – Matthias Gläßl (2021), 4 Peter Kastner (1974) – Frank Schmidt (1937), 5 Werner Weiß (2011) – Dieter Hilbig (1927), 6 Hans-Jürgen Frommelt (1967) – Paul Senf (1673), 7 Maik Biel (1955) – Matthias Kupper (1738) und 8 Andreas Birke (2100) – Dr. Johannes Steinmüller (1715). Der ESV hat auch die Option, an Brett 7 oder 8 Nestor Dr. Rolf Küffner (DWZ 1805) zu nominieren.

In der Landesklasse (LKO) spielen Schachzirkel Elstertal Langenberg, Absteiger aus der THL, und VfL 1990 Gera, Vorjahresdritter. Diese beiden Teams treten in der vierten Runde 4 am 24. November gegeneinander an.

Am gleichen Termin sitzen sich auch in der Bezirksliga (BLO) die Schachfreunde der „Nachbarn“ TuS Osterburg 90 Weida (Absteiger aus der Landesklasse) und VfL 1990 Gera II (Vorjahresfünfter) an den Brettern gegenüber.

In der Bezirksklasse (BKO) starten Eisenbahner-Sportverein Gera II (Vorjahresdritter), VfL 1990 Gera III (Fünfter) und SV 1861 Liebschwitz II (Sechster). Die direkten Begegnungen der Geraer finden in Runde 2 am 5. Oktober (ESV II – Liebschwitz II), in Runde 4 am 23. November (VfL III – Liebschwitz II) und in Runde 5 am 21. Dezember (ESV II – VfL III) statt.

In der Kreisliga spielen Eisenbahner-Sportverein Gera III und IV sowie VfL 1990 Gera IV.

Als Schluss dieser kurzen Saison-Vorbetrachtung soll noch eine kleine, nicht ganz ernst zu nehmende Zahlenspielerei folgen. Wenn die von den Staffelleitern ermittelten Durchschnittwerte der Deutschen Wertungszahlen (DWZ) als relative Spielstärke der gemeldeten Stammspieler zum Maßstab einer Rangfolge genommen würden, ergäben sich am Ende der Saison für die Geraer Vertretungen in ihren jeweiligen Spielklassen folgende Platzierungen: Liebschwitz Dritter und Eisenbahner-Sportverein Zehnter, VfL 1990 Dritter und Langenberg Achter, VfL 1990 II Siebenter (Weida wäre Fünfter) sowie Liebschwitz II Dritter, Eisenbahner-Sportverein II Fünfter und VfL 1990 Sechster. Das alles aber ist wohl reine Theorie. Die Praxis als Kriterium der Wahrheit zeigt sich beim Schach bekanntlich auf dem Brett (das manchmal „rund“ zu sein scheint) und an der Uhr (mit der berühmt-berüchtigten „ZÜ“ = Überschreitung der zugewiesenen Bedenkzeit!).

In den nächsten Tagen starten mit Steffen Puschendorf, Tim Hoffmann, Dieter Hilbig, Gert Gwosdz, Torsten Kirschner und Frank Wach sechs Aktive des Geraer Eisenbahner-Sportvereins beim 23. Internationalen VR-Bank-Open in Apolda (28.-31. August), zu dem bisher rund 150 Schachspieler ihre Teilnahmemeldung abgegeben haben.

Drucken E-Mail

Themen