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Schach-Notizen: ESV Gera vorzeitig Aufsteiger in die Thüringenliga

Sieben Mannschaftssiege und ein Unentschieden / Sieben Teams sind noch nicht gesichert

Geschafft - der Geraer Eisenbahner-Sportverein ist bereits nach der achten Runde Aufsteiger in die Thüringenliga!

Dazu herzliche Glückwünsche an das Team mit Tim Hoffmann (bisher 5,0 Punkte aus acht Partien), Mannschaftsleiter Steffen Puschendorf (7,0/8), Matthias Gläßl (5,0/8), Frank Schmidt (5,0/7), Paul Senf (3,0/8), Abteilungsleiter Dieter Hilbig (5,5/8), Dr. Johannes Steinmüller (4,0/8) und Matthias Kupper (4,0/7) sowie Reservespieler Dr. Rolf Küffner (1,5/2). Mit einem weiteren Erfolg in der Schlussrunde beim SSV Vimaria 91 II würden die Geraer den beiden abstiegsbedrohten Teams aus dem Schach-Bezirk Ost, TuS Osterburg 90 Weida und SV Hermsdorf, noch Chancen auf den Klassenerhalt ermöglichen, wenn diese ihre abschließenden Kämpfe gegen SV Medizin Erfurt II bzw. VfL 1990 Gera gewinnen sollten. Die Finalrunde der Landesklasse Ost wird noch einmal spannend.

Thüringenliga

ESV Lok Sömmerda – Schachzirkel Elstertal Langenberg 4:4. Bei der freundschaftlichen Punkteteilung gab es sechs Unentschieden für Daniel Kottwitz, Birger Watzke, Hans-Jürgen Frommelt, Michael Streit, Jürgen Streit und Andreas Schaudin sowie einen kampflosen Punkt für Manfred Janisch und eine kampflose Niederlage für den bereits feststehenden Absteiger in die Landesklasse Ost.

Landesklasse

Eisenbahner-Sportverein Gera – SV Hermsdorf 5,5:2,5. Punkte für Gera durch Steffen Puschendorf, Paul Senf und Dieter Hilbig/je 1, Frank Schmidt/+ sowie Matthias Gläßl, Dr. Johannes Steinmüller und Matthias Kupper/je 0,5. Nur die Partie am Spitzenbrett ging verloren.

VfL 1990 Gera – SV Empor Erfurt II 3,5:4,5. Punkte durch Gunter Seidens (am Spitzenbrett gegen Stefan Taudte, bis dato ohne Niederlage), Kevin Welde und Sven Richter/je 1 sowie Mike Huster/0,5. Die Gastgeber waren ohne zwei Stammspieler angetreten.

SG Arnstadt-Stadtilm – TuS Osterburg 90 Weida 6,0:2,0. Beim Absteiger aus der Thüringenliga und neuem Tabellenzweiten gab es nicht viel zu holen – Unentschieden durch André Künzel, Uwe Wagner, Mario Heine und Volkhard Lehmann sowie vier Niederlagen. Weida ist nun Vorletzter.

Bezirksliga

Meuselwitzer Schachverein 1921 – VfL 1990 Gera II 4,5:3,5. Ohne die spielstarken Thomas Walther und Uwe Drechsel verloren die Geraer beim Absteiger aus der Landesklasse nur knapp. Volle Punkte erkämpften an den beiden Spitzenbrettern Jürgen Fijalkowski (gegen Andreas Eicke) und Rüdiger Kopczak (gegen Jörg Schmidt). Andreas Bäuerle, Bernd Kühnl und Bernd Hase spielten remis.

Bezirksklasse

In dieser Spielklasse stehen mit Kings Club 98 Jena der Aufsteiger und mit SV Grün-Weiß Triptis der Absteiger fest, und der ThSV Triebes hat die Klasse gehalten. Aber für sieben Teams auf den Plätzen drei bis neun – nur zwei Mannschaftspunkte voneinander getrennt – ist das noch nicht sicher.

SV 1861 Liebschwitz II – VfL 1990 Gera III 3:5 mit folgenden Einzelergebnissen: Frank Heiner – Roland Fietsch remis, Steffen Meissner – Albrecht Beer remis, Gunther Müller – Dr. Stephan-Jörg Hilbert remis, Berthold Müller – Jürgen Pleyer remis, Mario Watzlawek – Eberhard Gernoth remis und Henry Seidel – Andreas Gert remis. An den Brettern sieben und acht – Hubert Piontek gegen Mario Seiler (0:1) und Lutz Hartmann gegen Volker Schönfeld (0:1) – hatte der VfL mehr als Glück!

Schachzirkel Elstertal Langenberg II – SV Hermsdorf II 4,5:3,5. Ein Zittersieg mit nur sieben Aktiven gegen spielstarke Gäste, die mit Verspätung angekommen waren. Die Punkte holten Walter Etzold, Bernd Kertscher und Frank Schmidt II (bereits 6/8) / je 1 sowie Mannschaftsleiter Dr. Michael Gölles, Michael Juretschke und Klaus Nestler / je 0,5.

Eisenbahner-Sportverein Gera II – ThSV Triebes 2:6. Mit Dr. Rolf Küffner und Mannschaftsleiter Gert Gwosdz fehlten diesmal zwei spielstarke Kämpfer. Am Ende gab es für die Geraer vier Unentschieden durch Volker Stark,  Andreas Binder, Peter Skibbe und Franz Klahold (DWZ 1706).

Die Entscheidungen um den Verbleib in der Bezirksklasse, aus der abhängig von den Ergebnissen in den höheren Spielklassen voraussichtlich drei Mannschaften absteigen müssen,  fallen für die vier Geraer Vertretungen in den Spielen der Finalrunde am 13. April mit den Begegnungen VfL 1990 Gera III – Schachzirkel Elstertal Langenberg II (ein 4:4-Remis würde beiden reichen), SV Hermsdorf II – ESV Gera II (ein Mannschaftspunkt würde genügen) und SV Grün-Weiß Triptis – SV 1861 Liebschwitz II (nur ein Sieg erhält eine Chance). Es bleibt also spannend bis zum letzten Zug der Saison!

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