Schach-Notizen: Liebschwitzer Oberliga-Spieler auf einem Abstiegsplatz

2:6-Niederlage in Oberursel

Der SV 1861 Liebschwitz, Thüringer Landesmeister 2013 und Aufsteiger in die Schach-Oberliga Ost, hatte einen Traumstart in die neue Saison. Nach zwei klaren Siegen in den Auftaktrunden – jeweils mit 5,5:2,5 Punkten – gegen Reisepartner SV Schott Jena und VSG Offenbach lagen die Geraer in der Tabelle des Zwölferfeldes unerwartet auf Rang zwei.

Doch seitdem gab es nur noch, wenn zum Teil auch knappe, Niederlagen. Nach der 2:6-Pleite beim bisherigen Tabellennachbarn Schachverein Oberursel – Frank Hermanndörfer konnte seinen Gegner besiegen, Peter Kastner und Maik Biel spielten unentschieden – nehmen die Liebschwitzer auf Rang elf einen Abstiegsplatz ein, und ihre Chancen auf den Klassenerhalt sind nur noch theoretischer Natur. Beim Saisonfinale am 5. und 6. April in Erfurt treffen die Geraer und der ebenfalls noch gefährdete Reisepartner Jena auf Ausrichter SV Empor Erfurt (derzeit Achter) und Reisepartner Kasseler Schachklub 1876, der als aktuell Zweiter noch gute Aussichten auf die Rückkehr in die 2. Schach-Bundesliga hat.

Zeulenrodaer Damen auf Kurs

Besser läuft es bei den Damen vom Schachclub Rochade Zeulenroda. In der Gruppe Südost der Frauen-Regionalliga gelang mit dem glatten 4:0-Erfolg gegen USG Chemnitz nach Partiegewinnen von Diana Skibbe, Antje Fuchs, Marion Riemer-Nlula und Kerstin Prütting der vierte Mannschaftssieg in Folge. Danach könnte Zeulenroda selbst bei einer 1:3-Niederlage im letzten Meisterschaftsspiel am 30. März bei den Rodewischer Schachmiezen II als Gruppenerster in die 2.Schach-Bundesliga der Frauen zurückkehren.

Von der Thüringer Schulschachmeisterschaft (ThSSM) in Erfurt sind noch weitere Geraer Erfolge nachzutragen. Neben der bereits gemeldeten Auszeichnung von Magnus Müller (GS „Otto Dix“) als erfolgreichster Spieler an Brett vier (7,0 Punkte aus sieben Partien) gelang das gleiche überragende Ergebnis (7/7) auch dem erst siebenjährigen Pascall Dally (GS „Zwötzen“) an Brett zwei, und auch Hannes Kujau (ebenfalls „GS „Zwötzen“) wurde für 6,5/7 als Brettbester an Tisch drei geehrt. Erwähnenswert ist ebenso das Vierer-Team der GS „Pforten“ (AG-Leiter: Manfred Adam), das bei seiner erstmaligen Teilnahme an der ThSSM mit Rang 40 durchaus zu überzeugen wusste.

Drei Titelanwärter in der Kreisliga

In der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land gibt es vor den beiden Schlussrunden einen Dreikampf um den Titel und die damit verbundene Berechtigung, an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse Ost teilzunehmen. Zuletzt spielten: VfL 1990 Gera V – Eisenbahner-Sportverein Gera III 2:3 (Einzelergebnisse: Heike Goldmund – Stephan Steckmann remis, Nick Herrmann – Elias Weidhaas remis, Tobias Kitzig – Wilhelm Strauß 1:0, Andreas Herrmann – Daniel Bojti 0:1 und Kevin Lorz – Nikita Schubert 0:1), Schachclub Altenburg III – VfL 1990 Gera IV 3:2 (Punkte für Gera durch Mario Seiler und Erik Gruschwitz/je 1) und im Spitzenkampf Schachclub Altenburg II – Meuselwitzer Schachverein 1921 II 3,5:1,5. Stand nach acht von zehn Runden: Altenburg II 12 Mannschaftspunkte / 27,5 Brettpunkte, ESV Gera III 11 MP/20,5 BP, Altenburg III 11 BP/20,5 BP, Meuselwitz II 7 MP/20,5 BP, VfL Gera V 5 MP/13,0 BP und VfL Gera IV 2 MP/14,5 BP. Ansetzungen am 23. März: ESV Gera III – Altenburg III, VfL Gera IV – Altenburg II und Meuselwitz II – VfL Gera V.

In der Schach-Kreisliga Greiz wurden die Meisterschaftskämpfe bereits abgeschlossen. In der letzten Runde spielten: TuS Osterburg 90 Weida II – Schachclub Rochade Zeulenroda IV 4:0 (Punkte für Weida durch Andreas Bomba, Rolf Hespers, Heinz Stapf und Mihail Sokolov/je 1), TuS Osterburg 90 Weida III – Schachklub Greiz 1881 2:2 (Punkte durch Christoph Tilke und Ernst Heinemann/je 1) und Thüringer Schachverein Triebes II – Schachclub Rochade Zeulenroda III 2:2. Schlussstand: Zeulenroda III 8 Mannschaftspunkte / 14,5 Brettpunkte, Weida III 7 MP/12,0 BP, Greiz 6 MP/12,5 BP, Triebes II 5 MP/8,0 BP, Weida II 4 MP/11,0 BP und Zeulenroda IV 0 Mannschaftspunkte / 2,0 Brettpunkte. Kreisliga-Meister Schachclub Zeulenroda III ist für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Schach-Bezirkslasse Ost qualifiziert.

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