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Geraer Schach: 4. Spieltag 2017/18

Beim Spiel der beiden mit 4:2 Punkten gleichauf liegenden Bezirksligateams SV Meuselwitz gegen Elstertal Langenberg treffen am ersten Brett die beiden amtierenden Altenburger Stadtmeister Andreas Eicke und Birger Watzke aufeinander.

Trotz seines isolierten shwarzen Bauern auf d5 hält der Meuselwitzer Eicke ohne echte Schwierigkeiten jederzeit ein verdientes Unentschieden - ein weiteres Beispiel hierfür, daß  e i n e  "Schwäche" allein kein  e n t s c h e i d e n d e r  Vorteil ist. Auch nach 7 der 8 Einzelspiele steht es nach 3 Stunden 3,5:3,5- Unentschieden. Hiermit entscheidet die Begegnung am 8.Brett über das Gesamtergebnis. Die Einheimische Jessica Meyer und der Elstertaler Stefan Richter liefern sich über Stunden ein für a l l e  Beteiligten sehr aufregendes regelrechtes Hauen und Stechen mit beinahe bei jedem Zuge wechselnden Gewinnerwartungen. Mit einer Minusfigur (!), die sie auch bis zum Ende behält, lehnt die Meuselwitzerin gleich 3 Remisgebote ihres Gegners ab. Schließlich verwandeln beide einen Bauern in eine neue Dame. Als Jessica plötzlich über kein Schachgebot mehr verfügt, geht Stefan Richter zu einem vehementen Gegenangriff über und setzt seine Gegnerin schließlich nach über 5 Stunden matt - ein glückliches Ende für die Elstertaler!

Hiermit bleibt der Schachzirkel mit 6:2 Punkten bei 18:14 Brettzählern als Vierter in der vom neuen Spitzentreiter Jenaer Fußbrothers mit 7:1 Punkten gleichauf mit Jenapharm Jena angeführten mit gleich 5 Teams sehr breiten Spitzengruppe. Dem zweiten Geraer Bezirksligateam VFL II gelingt  endlich der lange erstrebte und mehr als verdiente erste Sieg mit 5,5:2,5 gegen den Letzten Schott Jena II. Trotz der erst 2:6 Punkte verfügt die VFL-Reserve hiermit über eine recht erfolgverheischende Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt gegenüber seinen direkten Kontrahenten.

In der Thüringenliga geschieht das Erwartete: Die beiden Geraer Überraschungsspitzenreiter SV Liebschwitz und ESV Gera werden nach Punkteinbußen vom Meisterfavoriten Erfurter SK II überholt. Allerdings kommen die Liebschwitzer mit 4:4 ausgerechnet beim bisher punktlosen Letzten SV Breitenworbis ins Stolpern. Am 8.Brett des Thüringenliganeulings taucht überraschend der ehemalige Elstertaler IM (Internationaler Meister ) Leonid Sobolewskie auf, der dem Liebschwitzer Maik Biel erwartungsgemäß keine Chance läßt. Weil auch Werner Weiß erneut verliert, kommen die Liebschwitzer schließlich nicht über eine Punkteteilung hinaus, die ihnen die Tabellenführung kostet. Allerdings bleiben die weiterhin nicht besiegten Liebschwitzer mit 6:2 Punkten bei 19:13 Brettzählern immer noch sehr guter Zweiter hinter dem Vizemeister ESK Erfurt II mit 7:1 Punkten bei 21:11 Brettzählern.

Liebschwitz II bleibt mit dem bemerkenswert überlegenen 5,5:2,5 -Erfolg immerhin über Kahla mit 8:0 Punkten sogar weiterhin verlustpunktfrei und teilt sich mit Zeulenroda II die Tabellenführung in der Bezirksklasse! Auch Zeulenroda I ist zwei Etagen höher mit 7:1 Punkten Tabellenführer der Landesklasse. Die Zeulenrodaer gewinnen den Doppelvergleich zweier aufstrebender Vereine gegen Germania Hermsdorf mit 2:0.  Im Nachbarschaftsderby besiegt der Weidaer SK überraschend VFL Gera mit 4,5:3,5. Hiermit bleibt VFL mit 2:6 Punkten weiter sieglos. Und VFL Gera III bleibt nach einer weiteren Niederlage weiter punktloser Tabellenletzter der Bezirksklasse.

Tags: Gera, Geraer Schach, Berichte

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