Zweiter im Thüringen-Pokal / VfL-Schüler „U 14“ Dritter / Ergebnisse von Turnieren in Gera
Der Schachklub Weida – als Meister des Schach-Bezirkes Ost Aufsteiger in die Landesklasse als zweithöchste Spielklasse im Thüringer Schachbund (ThSB) – krönte am Wochenende eine sehr erfolgreiche Saison bei den Erwachsenen und im Nachwuchsbereich (darüber wurde bereits mehrfach berichtet) mit dem nicht erwarteten zweiten Platz im Thüringen-Pokal, der zur Teilnahme an der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft (DPMM) 2016 berechtigt, und mit Rang vier bei der Landesmeisterschaft der Schüler in der Altersklasse „U10“.
Im Pokal-Halbfinale gelang den Weidaern gegen die favorisierte Vertretung des SV Jenapharm Jena nach einem Sieg von André Künzel und Unentschieden durch Uwe Wagner und André Schlierf eine 2:2-Punkteteilung, so dass die Feinwertung (reziproke Brettpunkte / „Berliner Wertung“) von 5,5:4,5 über den Mannschaftserfolg entscheiden musste. Im Endspiel gegen die klar besser besetzten Gastgeber vom SV Empor Erfurt, die nach der kurzfristigen Absage des SV 1861 Liebschwitz kampflos ins Finale gekommen waren, gab es für die Weidaer außer einem Unentschieden durch Mario Heine allerdings nichts zu holen: Endstand 0,5 zu 3,5. Rang zwei im Thüringen-Pokal ist ein großer Erfolg!
Bei der offenen Thüringer Landesmeisterschaft „U 10“, die in Dittrichshütte ausgetragen wurde, schlugen sich die Weidaer Jungen wacker und erkämpften am Ende den vierten Platz unter zehn Mannschaften. An den drei Siegen – 3,5:0,5 gegen SV Empor Erfurt II, 3:1 gegen SG Blau-Weiß Stadtilm III und 2,5:1,5 gegen Stadtilm II - sowie den beiden Niederlagen gegen Stadtilm I mit 1,5:2,5 und gegen den neuen Meister SV Empor Erfurt mit 1:3 waren in der Brettreihenfolge beteiligt: Marek Frank 4,0 Punkte, Luca Franke 3,5 P., Max Weiser 1,5 P., und Marian Frank 2,5 Punkte. Glückwunsch!
Auch die Landesmeisterschaft „U 14“ wurde in Dittrichshütte entschieden. Hier ermittelten die Spieler von sechs Teams in einem Rundenturnier den Sieger und die Platzierten. Hinter dem neuen Titelgewinner SV Empor Erfurt und punktgleich mit dem Zweiten SG Blau-Weiß Stadtilm, der erst in der zweiten Feinwertung einen minimalen Vorsprung hatte, kam die Vertretung des VfL 1990 Gera in der Aufstellung Daniel Ahmed, Tobias Kitzig, Nick Herrmann und Adrian Aniol auf den Bronzerang. Nick wurde mit Siegen in allen fünf Partien als brettbester Spieler ausgezeichnet. Kompliment!
Vereinsmeisterschaft im VfL 1990 Gera, Stand nach der sechsten Runde: Sven Richter 5,5 Punkte, Rüdiger Kopczak 5,0 Pkt., Volker Schönfeld, Jürgen Fijalkowski, Gunter Seidens, Norbert Wilk, Andreas Gert und Roland Fietsch je 3,5 P., Bernd Kühnl und Uwe Drechsel je 3,0 P., Karl Dorst und Jürgen Pleyer je 2,5 P., Helmut Sauer und Peter Herzig je 2,0 P., Erik Gruschwitz 1,0 P. und Roland Böhme 0,5 Punkte. Ansetzungen der Schlussrunde – letzter Spieltermin: Freitag, 31. Juli 2015: Richter – Herzig, Kopczak – Böhme, Gert – Fijalkowski, Fietsch – Wilk, Kühnl – Schönfeld, Dorst – Seidens, Sauer – Pleyer und Gruschwitz – Drechsel.
Vereinsturnier im Schnellschach beim Geraer Eisenbahner-Sportverein, Stand nach der fünften Runde: Titelverteidiger und vorzeitig Turniersieger 2015 Tim Hoffmann 10,0 Punkte, Steffen Puschendorf 7,5 Pkt., Frank Schmidt 6,5 P., Torsten Kirschner 6,0 P., Dieter Hilbig 5,5 P., Kerstin Steckmann 5,5 P., Carsten Wille 5,5 P., Matthias Gläßl 5,0 P., Paul Senf 5,0 P., Mario Krüger 5,0 P., Andreas Binder 4,5 P., Gert Gwosdz 4,5 P., Frank Wach 4,0; Wilhelm Strauß 4,0 P., Stephan Steckmann 2,0 P. und Ralf Kühnelt 0,0 Punkte. Ansetzungen der Schlussrunde – letzter Spieltermin: Freitag, 28. August 2015: Schmidt – Hoffmann, Puschendorf – Wille, Kirschner – Hilbig, Senf – K. Steckmann, Gläßl – Krüger, Binder – S. Steckmann, Gwosdz – Kühnelt und Strauß – Wach.
Gaststarter Albrecht Beer (VfL 1990 Gera) belegte in der Altenburger Stadtmeisterschaft (32 Starter / neun Runden im Schweizer System) nach zwei Siegen und sieben Unentschieden („Remisen-König“) mit 5,5 Punkten Rang sechs.
