Mit den 1. Altenburger Schachtagen ist in Altenburg zu Ostern eine überzeugende Turnierpremiere gelungen. Im Mittelpunkt stand ein über sieben Runden ausgetragenes Open mit 66 Spielern aus drei Föderationen. Ergänzend wurde auch ein U14-Jugendturnier durchgeführt. Die Veranstaltung überzeugte sportlich, organisatorisch und atmosphärisch.
Mit den 1. Altenburger Schachtagen hat sich in Altenburg zu Ostern ein neues Turnierformat erfolgreich vorgestellt. Austragungsort war der Goldene Pflug, in dem über vier Tage hinweg ein Open über sieben Runden ausgetragen wurde. Insgesamt nahmen 66 Spieler aus drei Föderationen teil. Ergänzt wurde die Veranstaltung durch ein integriertes U14-Jugendturnier, das den Nachwuchs zusätzlich in den Gesamtrahmen einband.
Ausrichter der Veranstaltung war der Meuselwitzer Schachverein 1921 e. V., dessen ehrenamtliches Organisationsteam gemeinsam mit unterstützenden Eltern und Helfern eine anspruchsvolle Turnierpremiere auf die Beine stellte. Aus Sicht vieler Teilnehmer wurden insbesondere die ruhige Turnieratmosphäre, die guten Spielbedingungen mit einzelnen Tischen und ausreichend Platz sowie der pünktliche Ablauf positiv hervorgehoben.
Gerade die Verbindung aus sportlichem Anspruch und persönlicher Atmosphäre prägte die erste Auflage in besonderer Weise. Rückmeldungen von Teilnehmern machten deutlich, dass Altenburg als Austragungsort sehr positiv wahrgenommen wurde. Neben dem Geschehen am Brett wurden auch die übersichtlichen Rahmenbedingungen und das angenehme Umfeld des Turniers geschätzt.
Das Open wurde von IA Roland Katz als Hauptschiedsrichter geleitet. Der ruhige, faire und verlässliche Ablauf über alle sieben Runden hinweg war ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Veranstaltung. Damit konnte die Premiere nicht nur organisatorisch, sondern auch unter sportlich-fachlichen Gesichtspunkten überzeugen.
Im sportlichen Bereich setzte sich Edwin Fischer aus Reichenbach durch. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgten der Setzlistenerste und Internationale Meister Ferenc Langheinrich aus Aue sowie Norman Schütze aus Löberitz. Als beste weibliche Teilnehmerin wurde Gabriela Ignatova aus Meuselwitz ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden mehrere Sonderwertungen ausgespielt, darunter die Ratinggruppen, die Seniorenwertung sowie Auszeichnungen für die besten ostthüringischen und Altenburger Teilnehmer. Ostthüringer Meister wurde Johannes Sondermann vom Meuselwitzer Schachverein.
Die 1. Altenburger Schachtage haben damit bereits bei ihrer Premiere ein positives Signal gesetzt. Das Turnier zeigte, welches Potenzial ein gut organisiertes Open in Ostthüringen entfalten kann. Nach der gelungenen Erstauflage spricht vieles dafür, dass sich die Altenburger Schachtage künftig als fester Termin im regionalen Turnierkalender etablieren können.
Die Endtabelle und Rating- Sieger sind hier abrufbar.

