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Schach-Notizen: Internationale Titel für Diana und Willi Skibbe


Diana & Willi Skibbe

FIDE-Urkunden übersandt

Diplom-Lehrerin Diana Skibbe, ehrenamtliche Präsidentin des Thüringer Schachbundes (ThSB), und Sohn Willi Skibbe, angehender Diplom-Ingenieur für Schiffsbetriebstechnik, wurden nach Erfüllung der Titelbestimmungen für Spieler die von der nationalen Föderation Deutscher Schachbund (DSB) beantragten internationalen Titel FIDE-Meisterin (Women FIDE Master / WFM) bzw. FIDE-Meister (FIDE Master / FM) vom Weltschachverband (FIDE) verliehen.

Diese Titel gelten lebenslang. Die Schachsportler des Schach-Bezirkes Ost im ThSB gratulieren herzlich! Diana Skibbe gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichen Spitzenspielerinnen des TSV Zeulenroda. Willi Skibbes Weg als Aktiver führte vom TSV Zeulenroda über den SV 1861 Liebschwitz (Oberliga) zum Schachsportclub Rostock 07, wo er derzeit Stammspieler (Brett 7) in der 2. Schach-Bundesliga ist.

Liebschwitz verliert gegen Gießen

In der Schach-Oberliga Ost verlor Aufsteiger SV 1861 Liebschwitz gegen den Vorjahresdritten Schachklub 1858 Gießen klar mit 2,5:5,5 Punkten. Gegen die mit zwei Internationalen Meistern (IM) und zwei FIDE-Meistern (FM) angereisten Hessen hatten die Gastgeber keine Chance – bereits nach vier Stunden Spielzeit war das Meisterschaftsspiel der vierten Runde zu Ende. Im „Oberhaus“ konnte lediglich Andreas Zeidler (ELO 2204) gegen FM Georg Ledge (ELO 2335) ein Unentschieden erkämpfen. Im „Unterhaus“ gelangen durch Peter Kastner, Werner Weiß, Maik Biel und Andreas Birke vier Punkteteilungen. Nächster Gegner der Garer (derzeit Tabellenfünfter mit 4:4 MP/17,0 BP) ist am 8. Dezember die Vertretung des Schachclubs „Brett vor’m Kopp“ Frankfurt/Main (2:6/11,5).

An der 17. Deutschen Polizei-Schachmeisterschaft (DPSM), die mit 62 Spielern in Mühlhausen ausgetragen wurde, nahmen auch drei Geraer teil. Dieter Hilbig wurde mit 4,0 Punkten aus sieben Partien (+3=2-2) gegen spielstarke Gegnerschaft Neunzehnter. Obwohl er die letzten beiden Partien verlor, ergab sein Turnierergebnis ein Plus von 29 DWZ-Punkten auf aktuell 1894. Einen erfolgreichen Wettkampf spielte auch Andreas Binder. Seine 3,0 Punkte (+2=2-3) ergaben am Ende Rang 40 und ein DWZ-Plus von 33 Punkten (derzeit 1579). Kerstin Steckmann - als Mitglied des Fördervereins Schach Gera an der Organisation der 9. DPSM im Jahr 2005 in Gera beteiligt – startete als Gastspielerin und kam nach guten Partien mit aussichtsreichen Stellungen, aber leider nur einem Sieg und drei Remis, auf Platz 51.

Michael Katzer Kreismeister

Der TuS Osterburg 90 Weida war Ausrichter der Schnellschachmeisterschaft des Kreises Greiz, an der sowohl Mitglieder der Abteilungen Schach von Greiz, Zeulenroda, Triebes und Weida als auch in der Stadt und im Landkreis Greiz wohnende Aktive wie auch Hobbyschachspieler teilnehmen dürfen. Das Starterfeld mit 13 organisiert schachspielenden Teilnehmern von DWZ 1566 bis FIDE-Rating/ELO 2118 wies immerhin einen Durchschnitt der Turnierwertungszahlen von beachtlichen 1790 Punkten auf. Nach sechs spannenden Runden im Schweizer System ging der Titel mit 5,5 Punkten an Michael Katzer (VfL 1990 Gera / wohnhaft in Triebes) knapp vor Turnierleiter André Künzel (TuS Osterburg 90 Weida) mit 5,0 Punkten, der fünf Partien gewonnen und nur gegen den Gesamtsieger verloren hatte. Dritter wurde Jerome du Maire (SV 1861 Liebschwitz / wohnhaft in Greiz) vor Mario Heine (Weida), Peter Prütting und Christian Barth (beide TSV Zeulenroda) mit 3,5 Punkten. Auf Platz sieben kam mit 3,0 Punkten Bernd Kertscher (Schachzirkel Elstertal Langenberg / wohnhaft in Ronneburg) vor Daniel Bosselmann (Zeulenroda), André Schlierf (Weida), Eberhard Hoffmann (Triebes), Volkhard Lehmann und Robert Schumann mit jeweils 2,5 Punkten sowie Robert Heine (alle Weida) mit 2,0 Punkten.

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