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So Jan 26 Bezirkspokal Mitte

Nachruf des ThSB für Albrecht Beer

Albrecht Beer Ehrennadelgeb. 12.02.1939                                                        gest. 15.11.2019

Ein Schachleben hat sich vollendet!

Der Thüringer Schachbund trauert um eines seiner aktivsten Mitglieder. Bereits in jungen Jahren hatte sich Albrecht Beer dem Schachnachwuchs verschrieben. So führte er einige seiner Talente in die damalige DDR-Spitze. Später gründete er gemeinsam mit anderen Schachfreunden den Verein „Metall Gera“, der ausschließlich die Förderung von Frauen- und Mädchenschach zur Aufgabe hatte. Hier konzentrierte er die talentierten Mädchen und Frauen aus dem Bezirk Gera, die dann folgerichtig immer in einer der beiden höchsten Spielklassen der DDR Schach spielten.

Er war  lange Zeit unser Reporter der örtlichen und überörtlichen Presse. Zahlreiche Zeitungsartikel oder Berichte im Internet wurden in unzähligen Stunden von Ihm verfasst.

Albrecht Beer machte sich daneben auch um den Schachaustausch auf internationaler Ebene verdient. In guter Erinnerung werden die vielen Wettkämpfe und Treffen mit den Partnerbezirken in Plzeň und in Timisoara bleiben.

Auch nach der Wende blieb Albrecht dem Frauen- und Mädchenschach treu. Er war über mehrere  Jahre Thüringer Frauenschachreferent und begleitete seine Schachdamen gern bei Freundschaftskämpfen oder bei der Deutschen Frauenländermeisterschaft in Braunfels.

Nach seinem aktiven Arbeitsleben wirkte er verstärkt als Schiedsrichter und lange Zeit als unverzichtbarer Ausbilder für regionale Schiedsrichter und C-Trainer. Schier unerschöpflich schien sein Wissen um die vielen Schachspielerinnen und Schachspieler zu sein. Mit vielen von ihnen verband er auch neben dem Schachbrett ein freundschaftliches Verhältnis. Der wertvollste Schiedsrichtereinsatz war für unseren Albrecht wohl der Einsatz zur Schacholympiade 2008 in  Dresden.

Bis zu seiner Auflösung war er zu Recht Ehrenvorsitzender des Fördervereines Schach in Gera. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Höhepunkt war die Auszeichnung für sein Lebenswerk durch den Stadtsportbund im Jahre 2017 der Stadt Gera.

Solange es seine Kräfte zuließen interessierte sich Albrecht für die Geschehnisse auf den 64 Feldern.

Lieber Albrecht, wir haben gemeinsam viel erlebt. Wir werden Dich vermissen, aber in unserem Herzen wirst Du einen Platz einnehmen.

Diana Skibbe                                           Tino Theer

Präsidentin des Thüringer Schachbundes     1. Vorsitzende der Thüringer Schachjugend

Nachruf Albrecht Beer

Albrecht BeerNachruf des ESV Gera e.V. – Abteilung Schach

In tiefer Trauer haben wir am 15.11.2019 vom Ableben unseres Mitglieds Albrecht Beer erfahren. Er wurde 80 Jahre alt.

Albrecht war seit vielen Jahrzehnten aktiver Gestalter des Geraer Schachlebens. In unserem Verein begann er vor über 60 Jahren eine leistungsstarke Schachabteilung mit aufzubauen.

Besondere Verdienste erwarb er sich in der Nachwuchsförderung, wobei sein größter Erfolg sicherlich eng mit dem Namen Petra Feustel verbunden ist. Sie wurde unter seiner Anleitung mehrfache DDR- Meisterin.

Ob als Verbandstrainer, nationaler Schiedsrichter mit 224 Erstligaeinsätzen oder als aktiver Spieler war sein gesamtes Leben immer eng mit dem Schach verbunden.

Auch in den letzten Jahren unterstützte er unseren Nachwuchs durch vielerlei Initiativen.

Wir verlieren mit ihm nicht nur ein aktives Vereinsmitglied, sondern auch einen guten Freund und Ratgeber, der immer ein offenes Ohr für alle Probleme hatte.

Sein Herz schlug immer für den Schachsport, nun hat es für immer aufgehört zu schlagen.

Albrecht - wir vergessen Dich nie!

Richard Scheftlein ist Thüringer Meister 2019

ThEM 2019 - Blick in den TurniersaalAm Ende lag der für RS Bad Salzungen am Spitzenbrett startende Meininger einen halben Buchholzpunkt vor Peter Michalowski (SV Empor Erfurt). Beide holten 5,5 Punkte aus 7 Runden. Ebenfalls ein halber Buchholzpunkt entschied den Kampf um Platz 3 zwischen Markus Kilian (ESV Lok Meiningen) und Marko Geißhirt (SG Barchfeld/Breitungen) zu Gunsten des Erstgenannten. Thüringer Meisterin der Frauen wurde Mareike Dietrich (SV Empor Erfurt). Insgesamt nahmen 31 Teilnehmer, davon 27 Thüringer, am Meininger Open teil. Die Thüringer Meisterschaft war in diesem Jahr in das Turnier integriert. Zum Endstand

Ein Bericht wird auf der Website des Ausrichters folgen.

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