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Nachrufe Petra von der Weth - von Nordheim

Petra von der Weth - von Nordheim                                                         geb. 19.06.1959    gest. 23.04.2019

Die Mitglieder des Thüringer Schachbundes trauern um eine engagierte und lebenslustige Schachspielerin und Funktionärin. Petra von der Weth – von Nordheim verstarb nach kurzer schwerer Krankheit, lange Zeit auf Genesung hoffend. Wir sind in Gedanken bei Ihrem Mann Kurt, der Ihre letzten Wochen und Monate aufopferungsvoll begleitete und Ihr einen würdevollen Abschied ermöglichte. Und wir sind in Gedanken bei Ihrem einzigen Sohn Kay und Ihrem Liebling Enkelsohn Max und trauern mit ihnen.

Schach war immer Teil Ihres Lebens. Sie begann als neunjährige mit dem Schachspiel. Ihr erster Mentor war ihr Vater, der Sie in die Anfänge einführte und für Schach begeisterte. Sie war zuverlässige Spielerin sowohl in der Männermannschaft ihres Heimatvereins Suhl als auch bei den Frauen in den verschiedenen Vereinen in Weimar, Zeulenroda und Erfurt.

Als Frauenreferentin begleitete sie über viele Jahre die Thüringer Frauenauswahlmannschaft bei den Deutschen Meisterschaften in Braunfels als Organisatorin und als Spielerin. Zweimal wurde Sie mit der Thüringer Auswahl Deutscher Meisterin der Landesverbände der Frauen.

Ebenso organisierte Sie die Thüringer Blitz- und Schnellschachmeisterschaften der Frauen und machte diese zu einem jeweiligen Höhepunkt.

Zuletzt kämpfte Sie für die zweite Frauenauswahl für Deutschland bei der Seniorenweltmeisterschaft in Radebeul. 2016 durfte ich mit Ihr gemeinsam und drei weiteren Spielerinnen den Vizeweltmeistertitel in der Altersklasse Ü 50 der Frauen nach Deutschland holen.

Das tolle und faszinierende am Schach war für Petra von der Weth – von Nordheim der direkte Kampf mit dem Gegner, welcher sich bei jeder Partie unterschiedlich gestaltet. Somit ist jede Partie ein Unikat. Zudem lehrte das Schach Sie folgende Regel: „Wer aufgibt verliert!“ Das stellte für Sie eine Regel für das Leben im Allgemeinen dar.

Nun musste Sie Ihren letzten Kampf mit einem unsichtbaren Gegner für immer aufgeben.

Wir werden ihre Lebenslust und die ansteckende Herzlichkeit vermissen! Ich verliere in Ihr auch eine sehr gute Freundin!

Der Thüringer Schachbund wird unserer Petra ein ehrendes Andenken bewahren!

Diana Skibbe (Im Namen des Thüringer Schachbundes)

 

Wir trauern um unsere Vereinsvorsitzende Petra von der Weth–von Nordheim.

Am 23.04.2019 starb nach schwerer Krankheit im Alter von nur 59 Jahren unsere Schachfreundin Petra von der Weth-von Nordheim. Mit ihrer offenen unbekümmerten Art brachte sie bei vielen Schachturnieren und Vereinsfesten Freude in unsere Herzen. Gleichzeitig lenkte sie aber als Vereinsvorsitzende sicher und verantwortungsbewusst die Geschicke unseres Vereins. Besonderes Engagement zeigte Petra zudem immer bei der Förderung des Schachnachwuchses.

Thüringenweit und darüber hinaus war Petra für ihren Einsatz für das Frauenschach bekannt. In jahrelanger Tätigkeit kämpfte sie als Frauenreferentin im Präsidium des Thüringer Schachbundes für die Belange der Mädchen und Frauen. Aber auch das Schachspielen kam nie zu kurz. Sehr gern unterstützte Petra die Frauenmannschaften von Zeulenroda und Medizin Erfurt beim Abenteuer Bundesliga, spielte aber auch mit Freude in den Männermannschaften des SC Suhl in den Niederungen der Bezirksliga Süd.

Mit Petra von der Weth-von Nordheim verliert unser Verein eine tragende Säule und der Thüringer Schachbund eine starke Frau und Kämpferin für die Belange der schachspielenden Mädchen und Frauen.

Wir werden Ihr Andenken stets bewahren.

Die Schachfreunde des Schachclubs Suhl

Tags: Ehrungen, Schmalkalden-Meiningen/Suhl, Frauenschach

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