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Bezirksliga Mitte Saison 23/24

Details
Bernd Feldmann
Kategorie: Schachbezirk Mitte
Veröffentlicht: 07. Juli 2023
Erstellt: 07. Juli 2023
Zugriffe: 853
  • # SB Mitte

Ansetzungen Bezirksliga Mitte Saison 23/24

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Nachruf für Rainer Schmidt

Details
Jürgen Steiger
Kategorie: Schachbezirk Mitte
Veröffentlicht: 14. Juni 2023
Erstellt: 14. Juni 2023
Zugriffe: 965
  • # Ehrungen

joomplu:719 Am 20.05.2023 verstarb unser Vereinsgründer und Ehrenmitglied Rainer Schmidt nach langer, schwerer Krankheit kurz vor seinem 80. Geburtstag.

Im Jahre 1962 löste sich die Schachsparte der damaligen BSG Motor Apolda infolge wiederholter Abwanderung ihrer Spitzenspieler auf. Dass nach 6 Jahren ohne Apoldaer Schach ein gelungener und steiler Wiederaufschwung vor allem im Jugendbereich einsetzte, war in erster Linie Rainer Schmidt zu verdanken. Gemeinsam mit 15 weiteren Spielern gründete der damals 24-jährige am 07.02.1968 die Schachabteilung der ISG Apolda (heute TSG). Von Anfang an kümmerte sich Rainer mit großem persönlichen Einsatz um die Betreuung der jüngeren Talente. Schon im Oktober 1969 wies die Mitgliederliste 44 aktive Spieler aus, die Hälfte davon im Schüler- und Jugendalter. Unermüdlich kümmerte sich Rainer um die Verbesserung der Trainingsbedingungen und der schachlichen Leistungen seiner Schützlinge. Bald stellten sich beachtliche Erfolge ein, mit denen sich die Apoldaer Schachjünger einen Namen in der Schachszene der gesamten damaligen DDR machen konnten. Nur einige Beispiele: Silbermedaille bei der DDR-Mannschaftsmeisterschaft der männlichen Jugend 1972 hinter Buna Halle, Goldmedaille durch Diana Losch bei der DDR-Meisterschaft AK 13/14 weiblich 1983, Sieg im DDR-Mannschaftspokal der weiblichen Jugend 1987 sowie zwei Bronzemedaillen bei der DDR-Einzelmeisterschaft 1980 durch Ingo Hayn in der AK 11/12 und Bernd Vökler in der AK 15/16.

Neben seiner Tätigkeit als Nachwuchsleiter prägte Rainer Schmidt unsere Vereinsarbeit auch als Leitungsmitglied, Turnierleiter und als Spieler der 1. Mannschaft, die sich von 1976 bis 1983 in der DDR-Liga halten und dabei als bestes Ergebnis einen 3. Platz in ihrer Staffel erzielen konnte.

Rainer Schmidt wird für immer einen gebührenden Platz in der Geschichte unseres Schachvereins und in unseren Herzen behalten.

Das Bild zeigt Rainer Schmidt (rechts) beim Apoldaer Schachbauernpokal 2005 am Brett gegen den heutigen Abteilungsleiter Detlef Siegl.

Raiko Siebarth gewinnt das 54. Osterblitzturnier in Geschwenda

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Olaf Krawczyk
Kategorie: Schachbezirk Mitte
Veröffentlicht: 06. Mai 2023
Erstellt: 02. Mai 2023
Zugriffe: 1027
  • # Ergebnisse
  • # Berichte
  • # Ilmkreis

joomplu:718Am Karfreitag fand das 54.Osterblitzschachturnier des ThSV 1886 Geschwenda statt. Die Organisatoren um Abteilungsleiter Ralf Klötzer hatten schon etwas Angst, dass dieses beliebte Traditionsturnier nach dreijähriger pandemiebedingter Pause wieder gut angenommen werden würde. Aber die Ängste waren unbegründet. Alles lief genauso wie gewohnt. Anfänglich gingen die Zusagen noch spärlich ein, um dann gegen Ende der Meldefrist noch einmal geballt zuzulegen.

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Nachruf für Dieter Heyer

Details
Olaf Krawczyk
Kategorie: Schachbezirk Mitte
Veröffentlicht: 02. April 2023
Erstellt: 02. April 2023
Zugriffe: 1098
  • # Ehrungen
  • # Ilmkreis

joomplu:717Am 24.02.2023 verstarb unser Schachfreund Dieter Heyer im Alter von 80 Jahren. Er war seit 1966, und ab diesem Zeitpunkt über ein halbes Jahrhundert lang, aktives Mitglied im Geschwendaer Schachverein. Er war bei uns Spieler, Übungsleiter, Mitorganisator von Turnieren und eine wichtige Säule des Vereins.

Als Lehrer stand er mit seinen Schülern stets in engem Kontakt und versuchte, sie für das königliche Spiel zu begeistern. Er organisierte die Schach AG an der Grundschule in Geschwenda und übernahm das Jugendtraining im Verein im Jahr 1972. Fast alle Jugendlichen unseres Schachnachwuchses haben das 1x1 des Schachspiels bei ihm erlernt.

Als ein wertvolles Mannschaftmitglied spielte Dieter viele Jahrzehnte aktiv in der Bezirks- und Kreisklasse. Immer freundlich und gut gelaunt trat er seine Partien an. Er freute sich über jeden Sieg, doch auch wenn am Ende die Null für ihn dastand, nahm er dies mit dem für ihn so typischen Humor. Für seine Mannschaft setzte er sich stets ein und war jederzeit bereit, mit seinem Auto voller Spieler sonntags durch Thüringen zu fahren, selbst wenn das Spiellokal, bei fast einem Meter Neuschnee, kaum zu erreichen war.

Das jährliche Osterblitzturnier in Geschwenda war Dieter sehr ans Herz gewachsen, anfangs noch als Spieler, später dann als Kampfrichter und Helfer im Organisationsteam.

Mit Dieter Heyer verliert der Geschwendaer Schachsport ein hochgeschätztes Mitglied, dass sich fortwährend für die Belange des Schachsportes einsetzte. Wir werden Dieter, sein markantes Lachen und seine herzliche und offene Art sehr vermissen.

Olaf Krawczyk im Namen aller Geschwendaer Schachspieler  

Nachruf für Heinz Döring

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Olaf Krawczyk
Kategorie: Schachbezirk Mitte
Veröffentlicht: 26. März 2023
Erstellt: 26. März 2023
Zugriffe: 1004
  • # Ehrungen
  • # Ilmkreis

joomplu:716Heinz Döring prägte mehr als ein halbes Jahrhundert den Schachsport in Geschwenda

Vor 74 Jahren, im Jahr 1948, gründeten 21 Schachbegeisterte den Schachverein Geschwenda – einer der Gründer war Heinz Döring. Bis 2021 unterstützte er noch den Verein. Mit 96 Jahren verstarb er Ende ­Oktober – die Vereinsmitglieder betrauern den Verlust.

Die Liebe zu dem königlichen Spiel begleitete Heinz Döring sein ganzes Leben lang. Sein erstes Schachturnier spielte er am 26. Juni 1949 gegen Suhl. Einen großen Erfolg feierte er 1968 mit dem Sieg des Osterblitzturnieres in Geschwenda. Ein Turnier, das heute noch Bestand hat und Spieler aus ganz Thüringen anzieht. Natürlich beteiligte er sich über Jahrzehnte mit viel Einsatz an den Vereins- und Mannschaftswettkämpfen im Kreis und auch im Bezirk Erfurt, später dann in ganz Thüringen.

„Wenn Not am Mann war, stand Heinz stets bereit, um zu helfen. Sei es als Spieler für eine andere Mannschaft des Vereins, wenn jemand ausgefallen war oder bei ­organisatorischen Dingen, wie Hilfe bei Turnieren oder auch als Organisator. Bis ins hohe Alter von 95 unterstützte er noch den Verein“, erzählt sein Schachfreund Wolfgang Kümmerling.

Für Heinz Döring war es auch eine Herzensangelegenheit, dass das Wissen um die Vereinsgründung, die ersten schwierigen Nachkriegsjahre und auch das gesamte Vereinsleben, sowohl sportlich als auch gesellig, nicht verloren ging. Mit 74 Jahren ­begann er deshalb, die Chronik des Schachvereins zu schreiben. Dafür recherchierte er sehr viel, trug viele wichtige Fakten seit 1948 ­zusammen und hielt diese für die folgenden Generationen in Wort und Bild fest. Er sorgte auch viele Jahrzehnte dafür, dass die Bekanntheit des Schachvereins aus Geschwenda über die Grenzen des Ortes zunahm, schrieb nach wichtigen Spielen oder Turnieren ganz eifrig aktuelle Berichte für die Presse.

Mit seiner offenen Art schaffte er es nach der Wende, auch Sponsoren für den Verein zu gewinnen, damit solche großen Turniere wie das Osterblitzturnier weiterhin ausgerichtet werden konnten. Als Spieler und Organisator machte er sich hierbei einen großen Namen. Der Karfreitag war für ihn mehr als ein halbes Jahrhundert ein besonderer „Schachtag“.

Neben all dem ernsten Denksport am Schachbrett war es Heinz Döring immer sehr wichtig, dass Geselligkeit und gemütliches Beisammensein der Vereinsmitglieder nie zu kurz kamen. Er organisierte Busfahrten, vereinsinterne Sportfeste, Skatturniere, Doppelkopfrunden, Maiwanderungen oder Vereinsfeste.

„Heinz war immer mit vollem Einsatz dabei und marschierte vorne mit. Auf ihn war immer Verlass, bis ins hohe Alter engagierte er sich noch im Verein. Wir werden ihm ein würdiges Andenken bewahren“, sind sich Wolfgang Kümmerling und alle Vereinsmitglieder einig.

ThSV 1886 Geschwenda, Abt. Schach

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