Schach-Notizen: Liebschwitzer Schachspieler übernehmen Tabellenführung

Mannschaftssiege auch für ESV und VfL / Langenberger nun auf einem Abstiegsplatz

Nach der vierten von neun Runden in den Meisterschaftskämpfen sind bereits Konturen in Richtung Aufstieg in eine höhere Spielklasse, Mittelfeldplatz oder Kampf um den Klassenerhalt zu erkennen.

Thüringenliga

Schachverein Medizin Erfurt – SV 1861 Liebschwitz 3,5:4,5. Punkte für Gera durch Frank Hermannsdörfer am Spitzenbrett gegen Janis Wehner, Hans-Jürgen Frommelt und Klaus Reiher/je 1 sowie Frank Gerhardt, Peter Kastner und Werner Weiß/je 0,5. Liebschwitz führt aktuell die Tabelle an mit einem halben Brettpunkt Vorsprung auf Apolda.

Eisenbahner-Sportverein Gera – ESV Lok Sömmerda 5,5:2,5. Das Duell der bisherigen „Kellerkinder“ zwischen dem Aufsteiger und dem Vorjahresdritten endete mit einem klaren Sieg der Gastgeber, die nur die Partie am Spitzenbrett verloren. Punkte erkämpften Matthias Gläßl, Frank Schmidt, Dr. Johannes Steinmüller und Matthias Kupper/je 1 sowie Steffen Puschendorf, Dieter Hilbig und Dr. Rolf Küffner/je 0,5. ESV ist jetzt Tabellensiebenter.

Landesklasse

Schachzirkel Elstertal Langenberg – VfL 1990 Gera 1,5:6,5. Dieser Wettkampf wurde zu einer ziemlich einseitigen Angelegenheit, da die Gastgeber, warum auch immer, ohne ihre Spitzenspieler Birger Watzke und Daniel Kottwitz angetreten waren. Einzelergebnisse: Brett 1 Manfred Janisch – Gunter Seidens 0:1, 2 Michael Streit – Kevin Welde remis, 3 Andreas Schaudin – Volker Schönfeld remis, 4 Jürgen Streit – Mike Huster 0:1, 5 Dr. Michael Gölles – Sven Richter 0:1, 6 Christian Espig – Hans-Joachim Manicke remis, 7 Klaus Nestler – Bernd Kretzschmar 0:1 und 8 Frank Schmidt II – Thomas Walther 0:1. VfL konnte seine Spitzenposition festigen, Langenberg ist aktuell Vorletzter.

Bezirksliga

TuS Osterburg 90 Weida – VfL 1990 Gera II 4:4. Die Gäste beherrschten das „Oberhaus“, die Gastgeber waren im „Unterhaus“ überlegen. Einzelergebnisse: Brett 1 André Schlierf – Jürgen Fijalkowski 0:1, 2 André Künzel – Rüdiger Kopczak remis, 3 Robert Schumann – Uwe Drechsel 0:1, 4 Robert Heine – Ralph Förster 0:1, 5 Uwe Wagner – Mario Seiler remis, 6 Bernd Urban – Karl Dorst 1:0, 7 Mario Heine – Daniel Ahmed 1:0 und 8 Volkhard Lehmann – Nick Herrmann 1:0. Weida ist Tabellenzweiter, VfL II nimmt Rang vier ein.

Bezirksklasse

VfL 1990 Gera III – SV 1861 Liebschwitz II 4:4. Beide Teams mussten jeweils drei Reservespieler aufbieten. Einzelergebnisse: Brett 1 Roland Fietsch – Frank Heiner remis, 2 Albrecht Beer – Steffen Meissner remis, 3 Eberhard Gernoth – Jens Müller remis, 4 Jürgen Pleyer – Mario Watzlawek remis, 5 Bernd Kühnl – Lutz Hartmann 0:1, 6 Norbert Wilk – Henry Seidel remis, 7 Nick Schulze – Hubert Piontek remis und 8 Tobias Kitzig – Werner Pitschel 1:0. Liebschwitz II bleibt Zweiter, VfL III Siebenter

MTV 1876 Saalfeld III – Eisenbahner-Sportverein Gera II 4:4. Gera gab den Punkt am Spitzenbrett kampflos ab. Gert Gwosdz, Torsten Kirschner, Kerstin Steckmann und Mario Krüger konnten ihre Partien gewinnen. ESV II bleibt Tabellendritter, nur einen halben Brettpunkt hinter Liebschwitz II.

Kreisliga

Schachclub Altenburg III – Eisenbahner-Sportverein Gera III 2,5:2,5 und Meuselwitzer Schachverein II – Eisenbahner-Sportverein Gera IV 5:0. VfL 1990 Gera IV war spielfrei.

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