Geraer Schach: 9. Spieltag 2016/17

VFL II und III trotz Niederlagen gerettet

Am entscheidenden neunten Spieltag empfängt der Bezirksligasiebte VFL Gera II bei seinem Abstiegsfinale den Zehnten Kings Club Jena. Beide Teams treten angesichts der Bedeutung dieser Begegnung weitgehend in Bestbesetzung an. Und dem Tabellenletzten gelingt wirklich das Kunststück, mit einem 5:3-Sieg  an den Geraern um gerademal ein Pünktchen noch vorbeizuziehen! Doch der SC Altenburg und TSV Zeulenroda II bleiben nach Niederlagen als Neunter und Zehnter hinter dem VFL II. Auch VFL Gera III benötigt als deutlicher 2,5:5,5-Verlierer des Ortsderbys gegen Liebschwitz II Schrittmacherdienste für den Klassenerhalt in der Bezirksklasse und wird schließlich mit wie VFL II 6:12 Punkten ebenfalls Achter und ist hiermit ebenfalls gerettet. Liebschwitz II und ESV II liegen im Endklassement der Bezirksklasse als Vierter und Fünfter mit jeweils 10:8 Punkten im Tabellenmittelfeld. Der Geraer Schachzirkel Elstertal  Langenberg verteidigt mit dem vierten Sieg in Reihe mit 5,5:2,5 gegen den Tabellennachbarn Jenapharm Jena II mit 10:8 Punkten bei recht guten 39,5:32,5 Brettzählern den vierten Platz in der Bezirksliga. In dieser Spielzeit durchlief er ein Wechselbad der Gefühle. Als Spitzenreiter bei Beginn der Spielzeit folgte der Absturz bis auf den letzten Platz. Dann kam mit dem Wiedereinstieg des langjährigen Stammspielers Bernd Kertscher nach erfolgtem Hausbau mit abschließenden 4 Siegen der Sprung bis zurück auf Platz und bis fast noch aufs Treppchen. Der Oberligaabsteiger SV Liebschwitz beendet mit einem sehr schnellen 4:4 bei 8 Einzelunentschieden (!!!) nach einer recht durchwachsenen Spielzeit die Thüringenliga als Fünfter im Zehnerfeld mit 9:9 Punkten bei 37,5:34,5 Brettzählern im absoluten Mittelmaß. Das recht Positive beim Abschneiden der Geraer Teams in dieser Spielzeit: es gibt  keinen Geraer Absteiger und mit dem Meister der Landesklasse Ost ESV Gera, welcher sich immer mehr zu einem "Fahrstuhlverein" entwickelt, immerhin einen Aufsteiger!

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Aufstiegsspiele Bezirksklasse Ost

Greiz ist Gastgeber für die Aufstiegsspiele zur Bezirksklasse Ost

Am 27.05.2017 trafen in Greiz die Staffelsieger der vier Kreisligen des Schachbezirkes Ost aufeinander um die beiden Aufsteiger zur Bezirksklasse zu ermitteln. In der ersten Runde unterlag SV 1861 Liebschwitz 5 dem SV Hermsdorf 2 mit 2,5:5,5. Es spielten: Schlegel-Osterroth 0:1, Thoß-Bülau 0:1, Dr. Hilbert-Pohl 0,5:0,5; Aehnlich-Dietsch 0:1; Hartmann-Moje 0,5:0,5; Goldmann-Zschiedrich 0,5:0,5; Kujau-Zhewniak 0,5:0,5. Der SV Grün-Weiß Triptis fertigte die Schachfreunde Greiz mit dem gleichen Resultat ab: Wolschendorf-Perlitz 0,5:0,5; Schiegner-Kratzer 1:0, Jäger-Schröder 0:1; Köhler-S. Hupfer 1:0, Orlamünde-Assisi 1:0, Platz-R.Förster 0,5:0,5; Wenzel-M.Hupfer 1:0, Ludewig-D.Hupfer 1:0

In der nachmittags gespielten zweiten Runde überfuhr der SV Hermsdorf 2 die Schachfreunde Greiz glatt mit 7:1 Die Partien im einzelnen: Osterroth-Perlitz 0,5:0,5; Bülau-Kratzer, Pohl-Schröder, Pietsch-S. Hupfer alle 1:0, Moje-Assisi 0,5:0,5; Zschiedrich-R. Förster, Zhewniak-D. Hupfer, Wentzel-Poetschlag alle 1:0. Auch das 2,5:5,5 zwischen SV 1861 Liebschwitz und dem SV Grün-Weiß Triptis spricht eine deutliche Sprache: Schlegel-Wolschendorf 0:1, Thoß-Schiegner 0,5:0,5; Dr. Hilbert-Jäger 1:0, Aehnlich-Köhler 0:1, Hartmann-Orlamünder 0:1, Goldmund-Plate 0,5:0,5; Schramm-Wenzel 0:1; Kujau-Ludewig 0,5:0,5.

Damit waren Hermsdorf und Triptis nicht mehr von den Aufstiegsplätzen zu verdrängen und die dritte Runde am Sonntag erübrigt sich. Schiedsrichter Thomas Walther brauchte nicht einzugreifen. Die Schachfreunde Greiz hatten die Aufstiegsrunde got organisiert und die Räume der Volkssolidarität boten hervorragende Bedingungen. Wünschen wir den beiden Aufsteigern in der nächsten Saison viel Erfolg.

Fotos auf www.vogtlandspiegel.de

 

 

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